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1968
Die Falado wurde 1968 im Auftrag von Dr. Hörhager auf Rhodos gebaut. Sie wurde zunächst im Mittelmeer von Gruppen aus Hamburg, Paderborn, Wiesbaden und München gesegelt und betreut.
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1971
Im Dezember 1971 überquerte die Falado zum ersten Mal den Atlantik. Von den Kanarischen Inseln aus dauerte die Überquerung 19 Tage bis nach Barbados. Der Törn ging bis Mexiko. Dann wurde die Crew gewechselt. Über Miami, Bermudas und den Nordatlantik führte der Rücktörn nach England, wo man an der Operations-Sail, einer Zubringer-Regatta zur Olympiade in Kiel, teilnahm.
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1972
Ende 1972 starb der Eigner Dr. Hörhager und das Schiff wurde von dem neugegründeten Verein "Brigantine Falado von Rhodos gem. e.V." in Paderborn übernommen.
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1973
1973 segelte die Falado wieder mit Gruppen in der Nord- und Ostsee. Ihr Winterliegeplatz war damals Emden.
In den darauffolgenden Jahren mußte das Schiff grundlegend überholt werden: neue Außenhaut, neuer Innenausbau, neue Maschine und Technik sowie verändertes Rigg durch Versetzten der Masten. Die Segeleigenschaften wurden dadurch wesentlich verbessert.
Bis 1977 blieb dann die Falado in der Nord- und Ostsee mit Großfahrten nach Finnland, Schweden, Norwegen und Dänemark.
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1977
Im September 1977 wurde die Falado unverschuldet von einem dänischen Küstenfrachter gerammt und sank im Øresund vor Kopenhagen. Nach 14 Tagen war sie geborgen und wurde in Køge auf der Werft am Rumpf soweit repariert, daß sie Ostern 1978 zum weiteren Ausbau nach Kiel überführt werden konnte. Dort ist sie durch einen Totaleinsatz der Gruppen bis zur Kieler Woche '79 wieder instand gesetzt worden.
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1979
Von 1979 bis 1983 hatte die Falado ihren festen Liegeplatz in Kiel. Viele neue Gruppen vergrößerten den Kreis der Crew und ein zweites Schiff, die Chimborazzo, wurde vorübergehend angeschafft.
Im Sommer 1983 begannen die Überführungstörns zu den Kanarischen Inseln für den zweiten Karibiktörn. Barbados wurde nach 23 Tagen zu Weihnachten erreicht. Erlebnisreiche Monate folgten mit laufenden Crewwechseln bis Ostern. Von Miami ging der Rücktörn über die Bermudas und Azoren nach Portugal und weiter ins Mittelmeer.
Dort konnten in den Sommerferien die jungen Gruppen segeln. Das Winterlager wurde bei Triest bezogen und im Herbst 1985 erreichte die Falado wieder Kiel.
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1988
In den darauffolgenden Jahren bis 1988 hieß das Segelrevier wieder Nord- und Ostsee. Während dieser Jahre entstand die Idee, mit dem Schiff einmal um die Welt zu segeln. Vorher wurden das Rigg und die Masten generalüberholt, erneuert und optimiert.
Nach langer, intensiver Planung startete die Falado im Spätsommer 1988 zu den Kanarischen Inseln. In Lissabon mußte die Maschine ausgewechselt werden und um ein Haar wäre die Weltumsegelung aus finanziellen Gründen geplatzt. Nach vier Monaten Aufenthalt in der Karibik passierte man Ende Februar 1989 den Panama-Kanal und startete von dort in die Südsee. Mehrere Crewwechsel im Sommer auf Tahiti folgten. Im Herbst wurde Neuseeland erreicht und zum Jahreswechsel ging es entlang der australischen Ostküste nach Norden und dann in südostasiatische Gewässer. Es dauerte bis Ende 1990, daß die Falado nach langer Seereise über den indischen Ozean die afrikanische Küste erreichte und mit viel Gegenwind durch das Rote Meer kreuzte.
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1991
Das gesamte Jahr 1991 verbrachte man im Mittelmeer zugunsten der jungen Gruppen, bevor im Spätsommer die Überführungstörns begannen, die das Schiff nach drei Jahren zurück nach Kiel brachten. Ein großes Fest an der Eckernförder Bucht beendete Ende September die erfolgreiche Weltreise.
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1992
Im Winter 1991/92 begann nun die große Generalüberholung des Schiffes. Neue Püttingeisen, neue Elektrik, neue Kücheneinrichtung und Reparaturen am Rumpf waren der erste Abschnitt.
Im Jahr 1992 segelte die Falado wieder mit bündischen Gruppen in der Ostsee, wobei zum ersten Mal die Ostgebiete bis Lettland erkundet wurden. Im Winter 1992/93 werden weitere Werftarbeiten am Rumpf durchgeführt und ein neuer, stärkerer und wassergekühlter Motor installiert.
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1993
Das Segelrevier 1993 waren die Küsten und Seegebiete von Dänemark, Schweden und Norwegen
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1994
Im Herbst startete die Falado über die Kanarischen Inseln zu ihrem vierten Karibik-Törn. Bis zum Sommer fuhren verschiedene Crew's in der Karibik.
Im Sommer 1995 trat in Miami die Crew zur Nordatlantiküberquerung an. Unter schwierigen Wetterbedingungen ereichte das Schiff nach sieben Wochen Brest.
Von dort aus kehrte die Falado im Herbst nach Kiel zurück.
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1996
Das Segelrevier für die kommenden sechs Jahre war wieder die Ostsee von Norwegen bis Finnland und Estland.
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1999
Auf der Werft wurde mit einem Totaleinsatz das Kartenhaus bis zur Kombüse inkl. der Maschine und der Wassertanks ausgebaut, da die Spanten in diesem Bereich dringend erneuert werden mußten. Durch die überragenden Arbeitseinsätze konnte die Saison zu Ostern 2000 pünktlich beginnen.
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2001
Im Sommer 2001 wurden die baltischen Staaten, Finnland und die Ostküste Schwedens besucht.
Im Winterlager wurde das Schiff für den Mittelmeeraufenthalt vorbereitet und ausgerüstet.
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2002
Die Törns führten entlang der Küste durch den Kanal und die Biskaya ins Mittelmeer. Das Winterlager war in der nördlichen Adria zwischen Venedig und Triest.
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2003
Die Törn führten das Schiff entlang der Kroatischen und Albanischen Küste seit langer Zeit wieder nach Griechenland wo die Gruppen den Sommer über die Inselwelten erkundeten. Im Herbst wurde wieder das Winterlager in der Adria angelaufen.
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2004
In den Jahren 2004 segelten weitere Gruppen im Mittelmeer und überführten das Schiff im Herbst 2005 schliesslich auf die Kanarischen Inseln.
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2005
Im November brach eine Crew von den Kanaren in Die Karibik auf. Dort fuhr das Schiff über den gesamten Winter in der warmen Karibischen See. 2006 ging der Törn von Miami nach Europa zurück.
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2007
In den Jahren 2007 und 2008 war das Segelrevier für viele junge Gruppen wieder die Ostsee, von der Dänischen Südsee bis in die Stockholmer Schären.
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2009
In diesem Jahr besucht die Falado die westschwedischen und norwegischen Küsten.
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